World Disability Day/ Sportsday

World Disability Day

Am 03.12 ist jährlich der World Disability Day. Es hat mittlerweile Tradition, dass die Freiwilligen an der Mugeza Viziwi an diesem Tag etwas Cooles organisieren.
Dieses Jahr war das ein bisschen anders. Die Schule wurde von der regionalen Regierung zu einer Veranstaltung anlässlich des World Disability Days eingeladen. Bei der Veranstaltung waren auch noch drei weiter Schulen, die mit Kindern mit Special Needs arbeiten, eingeladen.

Am 03.12 sind Ivie und ich zusammen mit den Schülern zu der Veranstaltung am Strand von Bukoba gefahren. Auf dem Fest wurden viele Reden gehalten, wovon ich leider nicht viel verstanden habe. Ich habe oft mehr verstanden, wenn ich auf den Lehrer unserer Gehörlosenschule geschaut haben, der für die Schüler das Gesagte auf Gebärdensprache übersetzt hat. Währenddessen hat es stark geregnet, weswegen die Technik auch ab und an mal gestreikt hat.

Schülerinnen der Mugeza Viziwi beim Vortanzen am World Disability Day

Zum Ende hin hat eine Organisation mit Freiwilligen ein paar Spielestationen für die Kids aufgebaut. Es wurde viel getanzt und einige coole Spiele gespielt. Es war schön zu sehen, wie Kinder egal ob mit oder ohne Einschränkung zusammen Spaß hatten.

Sportsday

Unseren Sporttag haben wir wegen des Events dann auf den 05.12 verschoben. Mit den Vorbereitungen haben wir eineinhalb Wochen vorher angefangen. Dabei ging es darum welche Spiele wir machen wollen, was es zum Essen geben soll und wie wir hundert Schüler gerecht in Teams einteilen.

Bei den Spielen haben wir uns für typische kleine Sport Spiele entschieden, die jeder kennt wie z.B. Dosenwerfen, Tauziehen, Sackhüpfen und noch einige weitere.
Die Arbeit mit dem Essen hat uns die Schule zum größten Teil abgenommen. Wir haben mit dem Koch besprochen, dass wir für die Kids Reis mit Fleisch und Bohnen und zum Nachtisch Wassermelone haben wollen. Außerdem sollte für alle Kinder Limonade gekauft werden. Daraufhin ist der Koch mit einer langen Einkaufsliste in die Stadt gefahren und hat alles besorgt.
Die Teams einzuteilen war sehr anstrengend, weil wir noch nicht alle Gebärdennamen und die richtigen Namen kennen. Trotzdem haben wir am Ende zehn fair eingeteilte Teams hinbekommen.

Dann war es soweit. Wir sind morgens zur Schule gefahren und haben mit den Kindern aufgebaut. Wir haben die Schule ein bisschen geschmückt, das Scoreboard fertig gemacht und die ersten Stationen aufgebaut. Die Stimmung war besonders. Alle Kinder waren voller Vorfreude auf die Spiele.

Als alles soweit fertig war, trafen auch unsere Mitfreiwilligen ein. Im Speisesaal teilen wir die Bandanas für die Teams aus und starten zu den ersten Stationen. Im ersten Durchgang ist vieles schief gegangen. Im Spielplan hatte ich etwas vertauscht, einige Schüler mussten plötzlich arbeiten und andere wurden schon nach Hause in die Ferien gefahren. Zusätzlich wurden wir noch von der Teabreak unterbrochen und danach fing es auch noch an zu regnen. Mit dem Essen gab es dann auch noch Probleme, sodass wir als Organisatoren des Events unter Stress waren.

In der Zwangspause wegen des Regens haben wir uns zusammengesetzt und für den zweiten Durchgang alles so vorbereitet, dass nichts mehr schief gehen konnte. Der Regen hörte auf und wir bauten fix die Stationen auf teilten die Teams unter uns zur beaufsichtigung auf und starteten. Die zweite Runde war ein voller Erfolg. Alles Stationen funktionierten, das Scoreboard stimmte und es gab epische Duelle zwischen den Teams. Zum Schluss mussten noch zwei Mannschaften, wegen Punktgleichheit, in eine finale Runde Tauziehen. Die Stimmung war am Brodeln.

Nach dem Finale kam die Siegerehrung. Für die ersten drei Teams gab es Süßigkeiten und für alle gab es eine Limonade. Wir waren alle sehr fertig als wir, als alle Kinder bedient waren. Unsere Mitfreiwilligen sind dann auch relativ schnell gefahren. Ivie und ich haben letzte Stationen abgebaut und die Stirnbänder der Kinder wieder eingesammelt. Zwei Stunden später gab es dann doch noch das Essen, dass wir eigentlich für Mittag gedacht haben. Zum Schluss hat der Schulsprecher uns vor versammelter Mannschaft eine kleine Rede gehalten.

Als wir zuhause ankamen, sind wir beide einfach nur übermüde ins Bett gefallen und haben erstmal richtig ausgeschlafen.

Vielen Dank an Annabell, Ella, Mareike, Rosa, Marten, Elia und Niko für die großartige Hilfe und an Khamis für die Unterstützung bei der Vorbereitung. Außerdem einen großen Dank an die Schule Mugeza Viziwi für das Organisieren des Caterings und vielen Dank an alle Spender, die diesen Tag ermöglicht haben.

Asante Sana!

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