The Journey begins

Mit dem Seil wird das fest gezurrt und ab gehts.

Was nicht passt, wird passend gemacht.

Es ist so weit. Die lange Vorbereitung hat ihr Ende gefunden. Die letzten Wochen waren echt anstrengend. Seit dem zweiten Seminar in Clausthal-Zellerfeld begann die heiße Phase. Die letzten Impfungen, Einkäufe und Vorbereitungen kamen immer näher. Am 20.08.19 war es dann so weit. Was jetzt nicht an Bord ist, kommt auch nicht mit.

Morgens um halb 10 treffen wir (Annabell, Marten, Mareike, Niko und ich) uns am Flughafen für den Check in. Alle jonglieren noch etwas mit ihren Gepäckstücken, um die vorgeschriebenen 40 Kilo nicht zu überschreiten. Dann geht es endlich los. Erst von Frankfurt nach Istanbul und nach einem 2 Stunden Aufenthalt weiter nach Entebbe, Uganda.

Vom Flughafen holt uns unser Project Manager Khamis ab. Vom Flughafen geht es mit einem Minibus weiter nach Kampala, Uganda. Da der Minibus mit unserem Gepäck schnell ins Straucheln gerät, nehmen wir kurzerhand die noch übrigen fünf Koffer und stapeln diese auf das Dach des Minibusses. Mit zwei Seilen wird das ganze festgezurrt und ab gehts. Die vielen Eindrücke auf der Fahrt gehen bei uns allen im Schlaf unter.

Das Hotel, in dem wir um sechs Uhr morgens einchecken, ist sehr schön, gut ausgestattet und zentral gelegen. Nach fünf Stunden Schlaf treffen wir uns mit unseren Vorfreiwilligen zu Frühstück. Für uns gibt es Chapati (Pfannkuchen aus Wasser, Mehl und Salz), Eier und Salat. Nach dem Frühstück gehen wir gemeinsam in die Stadt zum Shoppen. Auf dem Weg dahin gabs es schon viel ungewohnte Dinge zu bestaunen. Der Verkehr ist ganz anders. Abgesehen davon das hier Linksverkehr ist, fahren hier alle sehr intuitiv und das funktioniert richtig gut.

Minibusparkplatz Kampala

Die Malls in denen wir Shoppen gehen, sind mehr Rohbauten mit Trennwänden für die einzelnen Shops. In den Läden gab es alles Mögliche von gefälschter Kleidung der Firma Gucci über Schneider, die Maß nehmen, bis hin zu Handys und Sim-Karten. Vom Prinzip her ist es wie ein riesiger Baser auf dem man handeln muss, um nicht absurde Preise zu bezahlen.

Aussicht auf Häuser der Mall

Im Gegensatz dazu sind wir am Abend in der Acacia Mall zum Essen. Hier gibt es Shops wie Adidas oder M.A.C und Restaurants. Das Gebäude ist riesig und sehr modern mit Security an den Eingängen.#

Acacia Mall Eingang

Eine der leckersten Sachen in Uganda ist Rolex. Rolex ist ein Gericht, dass aus Pfannekuchen (Chapati) und einem Omlett besteht. Das Ganze wird zusammengerollt und Rolled Eggs (Rolex) genannt.

Rolex (Rolled Eggs)

Nach dem Essen geht es das erste Mal per Boda (Motorradtaxi) durch die Stadt. Man kann es so beschreiben: Wenn man dem Bodafahrer Vertrauen schenkt, dann ist es ein sehr schnelles Fortbewegungsmittel in der Stadt. Man kommt durch jeden Stau durch und Rote Ampeln sind nicht unbedingt ein Hindernis. Angst ist beim Bodafahren definitiv die falsche Emotion

Die zwei Tage in Kampala gehen schnell zu Ende. Um 23:00 Uhr sitzen wir im Bus nach Bukoba. Auf einem Busbahnhof hier herrscht wilde Treiben. Rohre, Motoren und Säcke mit diversen Waren werden mit dem Reisebus transportiert. Und wenn die Stauräume zu voll sind, dann werden die Klappen mit einem Seil zu geknotet.

Ausladen eines Reisebusses

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